DIE LINKE in Lennestadt und Kirchhundem rüstet sich für die Kommunalwahl 2020

Durch einen erheblichen Mitgliederzuwachs in den letzten 2 Jahren wurde am 07.07.2020 im „essBahnhof“ in Grevenbrück der Ortsverband „DIE LINKE Lennestadt-Kirchhundem“ gegründet. Zur Sprecherin und zum Sprecher des Ortsverbandes wurden als Doppelspitze Dorothe Jung und Stefan Volpert aus Lennestadt gewählt. Ergänzt wird dieses politikerfahrene Duo um die Beisitzerin Rosemarie Porscher aus Kirchhundem und dem Beisitzer Hans-Joachim Granrath aus Lennestadt. Dorothe Jung, die als bekanntes ehemaliges Kreistagsmitglied der DIE LINKE über eine umfangreiche Expertise in der Sozialpolitik verfügt, führte in der politischen Diskussion der Gründungsversammlung aus, dass die Kommunen im Kreis Olpe weiterhin ein sozialpolitisches Diaspora seien. Die bemerkenswerte Arbeitsweise der Verwaltung und auch des Jobcenters in den regionalen Kommunen führe sie im Hauptberuf immer wieder als Vertreterin für die Sozialschwachen vor das Sozialgericht, um dort deren Interessen wahrzunehmen. So arbeite man kreisweit weiterhin mit einem antiquierten Mietspiegel aus dem Jahre 2011, an dem sich auch die Verwaltung in Lennestadt orientiere. Nach dem Einzug der DIE LINKE in den Stadtrat Lennestadt, werde man parteiseitig vor Ort eine sozialberatende Sprechstunde für die Bürgerinnen und Bürger implementieren. Stefan Volpert, als politischer Experte des ländlichen Raumes, ergänzt das Vorstandsteam mit seinen sozial/ökologischen Schwerpunkten. Er machte deutlich, dass „ DIE LINKE nun mit der ewig etablierten Hinterzimmertürpolitik in der Verwaltung Lennestadt konsequent aufräumen werde. Transparenz und Bürgernähe dürften keine Lippenbekenntnisse mehr sein. Vorfälle, wie um den Skandal des  Bauprojektes Meggener Bahnhof, welches an einen internationalen Investor vergeben worden sei, werde man künftig bereits im Vorfeld für die Bürgerinnen und Bürger aufdecken, so dass die Kungeleien in den Ausschüssen ein Ende haben werden. Bislang habe es in Lennestadt an einer wahrnehmbaren Opposition gemangelt“. In einem weiteren Tagesordnungspunkt, entschied sich der Ortsverband einstimmig, den parteilosen Bürgermeister Andreas Reinery in Kirchhundem zu unterstützen. DIE LINKE komplettiert damit ein breites rot/rot/grünes Bündnis, welches die erfolgreiche und bürgernahe Politik des beliebten Kirchhundemer Bürgermeisters zu schätzen weiss. Der Ortsverband entschied weiterhin, zur Kommunalwahl für Lennestadt einen Bürgermeisterkandidaten/Bürgermeisterkandidatin aufzustellen. Es liegt bereits die Bewerbung einer qualifizierten Fachfrau für Steuerpolitik vor. Dorothe Jung wünschte sich, dass diese Kandidatin auf der folgenden Wahlversammlung für den Stadtrat Lennestadt am 22.07.2020 auch gewählt wird. Man würde damit ein gutes frauenpolitisches Signal senden und die Politik des Kreisverbandes fortsetzen, in der Frauen an Spitzenpositionen der Kommunalpolitik vertreten sein müssen. Bekanntlich hatte DIE LINKE vor einiger Zeit auch eine Landratskandidatin aufgestellt. Die Zeit der „alten grauen Männer“, die seit Jahren, die Listen der Sauerländer Kommunalpolitik dominieren, müsse ein Ende haben.